Wachstum von Innen

Werde zum Leuchtturm in deinem eigenen Leben.

Für Erwachsene, die sich selbst stärken ihr Leben so gestalten möchten, dass es wirklich ihr eigenes ist und die Kinder dabei gleichzeitig begleiten möchten, selbstbewusste, starke und eigenständige Menschen zu werden, die ihren eigenen Weg gehen und ihre Träume verfolgen.

Für Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen, die Kinder in ihren Fähigkeiten und Talenten bestärken möchten.

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Warum es so wichtig ist, als Mama auf dein Gefühl zu hören 🤍

Am vergangenen Wochenende durfte ich wieder einmal erleben, wie wichtig es ist, auch im herausfordernden Mama-Alltag auf das eigene Gefühl zu hören.

Unser Plan war eigentlich klar:
Wir wollten am Samstag zum Patenonkel meines Sohnes auf die Geburtstagsfeier fahren. Zwei Stunden Autofahrt lagen vor uns. Da wir erst am Nachmittag ankommen konnten, hatten wir uns überlegt, vorher noch einen kleinen Zoo in der Nähe zu besuchen – auch, um die Schlafenszeit unseres Jüngsten für die Fahrt zu nutzen.

Doch wie so oft im Familienalltag kam alles anders.

Schon am Morgen war die Stimmung angespannt.
Unser großer Sohn war noch voller Wut wegen eines verlorenen Fußballspiels vom Vortag.
Unsere Tochter war müde und völlig durcheinander – hin- und hergerissen zwischen „Ich brauche keinen Mittagsschlaf mehr“ und dem Kindergartenalltag, der ihr genau diesen Rhythmus vorgibt.

Gleichzeitig war ihre Vorfreude riesig.

So groß, dass sie am liebsten ihr ganzes Zimmer mitnehmen wollte.

Innerhalb kürzester Zeit entstand im Flur ein Berg aus Kuscheltieren, Büchern und Spielen. Für sie war klar: Das muss alles mit.

Für uns war klar: Das passt niemals ins Auto.

Was folgte, war unvermeidbar.
Wut. Tränen. Schreien.

Es dauerte eine ganze Stunde, bis wir gemeinsam eine Lösung fanden.


Und irgendwo dazwischen: mein Gefühl

Ich hatte eigentlich alles vorbereitet.
Doch ich war gesundheitlich angeschlagen – und nach dieser Stunde emotional völlig erschöpft.

In mir wurde ein Gedanke immer lauter:

👉 Ich möchte eigentlich gar nicht fahren.

Die Alternative fühlte sich plötzlich so viel stimmiger an:
Einen entspannten Tag verbringen. Den Geburtstag unseres anderen Sohnes wahrnehmen. Vielleicht an den Badesee gehen. Oder einfach im Garten bleiben.

Doch dann kamen die Zweifel.

Die Erwartungen.
Die Vorfreude der Kinder.
Das Gefühl, eine Entscheidung treffen zu müssen, bei der es kein „richtig“ gibt.

„Mama, bitte lass uns fahren!“

Und ich?

Ich habe mein Gefühl übergangen.


Das Ergebnis: ein Stau – und ein innerer Knoten

Kaum auf der Autobahn angekommen: Stillstand.

Wir hatten nicht einmal die Verkehrslage geprüft.
Und an diesem Samstag wurde – natürlich – eine Brücke abgerissen.

Zwei Stunden im Stau.
Für ein paar Kilometer.

Am Ende sind wir umgedreht.

Und ich hatte dieses eine, hartnäckige Gefühl den ganzen Tag bei mir:

👉 Ich hätte auf mich hören sollen.


Warum uns das so schwerfällt

Viele von uns sind mit Sätzen aufgewachsen wie:

  • „Stell dich nicht so an.“
  • „Ist doch gar nicht schlimm.“
  • „Zick nicht rum.“
  • „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“

Was wir dabei gelernt haben?

👉 Unsere Gefühle sind nicht so wichtig.
👉 Andere wissen es besser.
👉 Funktionieren ist wichtiger als fühlen.

Und genau das tragen viele von uns – besonders wir Mütter – weiter.

Wir wollen es allen recht machen.
Wir gehen über unsere Grenzen.
Und verlieren dabei oft den Zugang zu uns selbst.


Wie du wieder lernen kannst, auf dein Gefühl zu hören

Der Weg zurück beginnt nicht mit Perfektion.

Sondern mit kleinen Schritten:

1. Anerkennen, dass es so ist

Du hast das nicht „falsch gemacht“.
Du hast es so gelernt.

Und auch deine Eltern haben aus ihrer Sicht ihr Bestes gegeben.

Groll hilft hier nicht weiter – Verständnis schon.


2. Zeit für dich schaffen (auch wenn es nur 3 Minuten sind)

Zum Beispiel durch kleine Momente der Stille:

  • Augen schließen
  • auf deinen Atem achten
  • in dich hineinspüren

Oder mit geführten Meditationen, z. B. über die Insight Timer App.

Schon wenige Minuten täglich können etwas verändern.


Was sich dadurch verändert

Wenn du beginnst, wieder mehr bei dir anzukommen:

  • sinkt dein Stresslevel
  • du reagierst ruhiger
  • du wirst weniger laut
  • du verstehst dein Kind besser
  • du fühlst dich wieder verbundener – mit dir selbst und deiner Familie

Und vielleicht das Wichtigste:

👉 Du darfst wieder fühlen, was für dich richtig ist.


Ein versöhnlicher Abschluss 🤍

Trotz allem hatte der Tag auch schöne Seiten.

Die Kinder waren glücklich –
über Serienzeit, über vorbeifahrende LKWs, über einen spontanen Spielplatzbesuch.

Am Abend haben wir bei Oma und Opa gegrillt.

Und irgendwie war es dann doch:

👉 Ende gut, alles gut.

Die Geschichte hat mich sehr an das Buch
Ein total (verpatzter) genialer Mummeltag erinnert.

Auch dort läuft alles anders als geplant –
und am Ende wird es trotzdem gut.


Und du?

Hattest du schon einmal so einen Moment,
in dem du im Nachhinein dachtest:

👉 Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen?

Dann teile es gerne 🤍

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