Wachstum von Innen

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Für Erwachsene, die sich selbst stärken ihr Leben so gestalten möchten, dass es wirklich ihr eigenes ist und die Kinder dabei gleichzeitig begleiten möchten, selbstbewusste, starke und eigenständige Menschen zu werden, die ihren eigenen Weg gehen und ihre Träume verfolgen.

Für Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen, die Kinder in ihren Fähigkeiten und Talenten bestärken möchten.

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Spiele sind die beste Vorbereitung auf die Schule

Weniger Druck, mehr Freude und warum Lernen vor der Einschulung leicht sein darf

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist für Kinder eine große Sache. Oft sogar größer, als wir Erwachsenen es im ersten Moment wahrnehmen. Plötzlich verändert sich vieles gleichzeitig: neue Regeln, mehr Struktur, weniger freies Spiel, neue Bezugspersonen und ganz andere Erwartungen.

Viele Kinder sind in dieser Zeit ohnehin schon in einer Phase, in der sich viel sortiert – emotional, körperlich und im Verhalten. Diese sogenannte Wackelzahnpubertät bringt ohnehin schon einiges in Bewegung.

Und genau dann kommt bei vielen Eltern der Gedanke: Sollten wir unser Kind nicht noch besser vorbereiten auf die Schule?

Klar, wer möchte nicht, dass der Start in die Schule gut gelingt. Und wenn dann auch noch die Eltern im Bekanntenkreis erzählen, was ihr Kind schon bereits alles kann, dann rutschen wir gerne, auch wenn wir es nicht wollen ins Vergleichen und vor allem schnell in Richtung Druck. Dann werden Vorschulhefte gekauft und der Nachmittag mit Arbeitsblättern, dem Üben von Zahlen und Buchstaben gefüllt.

Und genau da lohnt sich einmal inne zu halten und sich selbst Stopp zu sagen.


Denn Druck hilft beim Lernen nicht wirklich

Aus meiner Sicht erleben viele Eltern das auch selbst: Unter Druck wird es selten leichter.

Kinder funktionieren da ähnlich. Wenn zu viel Druck entsteht, werden sie eher unsicher, schneller frustriert oder fangen an zu glauben, sie müssten „es richtig machen“, statt einfach auszuprobieren.

Dabei ist genau das Gegenteil das Entscheidende:
Lernen passiert dann gut, wenn ein Kind sich sicher fühlt. Wenn es neugierig bleiben darf.

Ein entspanntes Kind probiert aus.
Ein angespanntes Kind vermeidet Fehler.

Und genau da kippt der Unterschied.


Die Schule bringt ohnehin schon genug Neues mit

Der Schulstart ist kein kleiner Schritt. Für viele Kinder ist es einer der größten Übergänge überhaupt.

Denn da kommt einiges zusammen:

  • längere Konzentrationsphasen
  • weniger freies Spiel
  • neue soziale Situationen
  • mehr Selbstständigkeit
  • ein klar strukturierter Alltag
  • langes sitzen und weniger Bewegung

Und das alles gleichzeitig.

Wenn dann vorher schon viel „Training“ im Sinne von Leistung dazukommt, wird es schnell einfach zu viel. Nicht, weil Kinder das nicht könnten, sondern weil sie ohnehin schon sehr viel verarbeiten.


Auch lernen Kinder anders und eigentlich ziemlich gut

Denn Kinder lernen nicht zuerst über Erklärungen oder Arbeitsblätter. Sie lernen über das, was sie tun.

Über:

  • sehen
  • ausprobieren
  • bewegen
  • wiederholen
  • und das Ganze mit Gefühl

Ihr Denken ist dabei sehr bildhaft. Sie verstehen Dinge oft viel besser, wenn sie sie erleben, statt wenn man sie ihnen nur erklärt. Übrigens auch wir Erwachsenen können auf diese Art und Weise am besten Lernen, nur haben wir uns antrainiert es über abstraktes Denken, die Sprache und Strategien zu tun.

Und genau deshalb sind Spiele so viel mehr als „Beschäftigung“.


Spielen ist eigentlich Lernen, nur eben ohne Druck

Wenn man genauer hinschaut, steckt in Spielen schon fast alles drin, was später in der Schule wichtig ist:

  • Sprache entsteht beim Erzählen, Erklären, Verhandeln
  • Zahlengefühl wächst beim Zählen, Vergleichen und Reagieren
  • logisches Denken entsteht beim Lösen kleiner Probleme
  • Konzentration entsteht durch Regeln und Abläufe
  • soziale Kompetenz entsteht durch Gewinnen, Verlieren und Miteinander

Spielen ist also nicht nebenbei Lernen, sondern die natürlichste Form des Lernens.


Lernen darf leicht sein

Vielleicht ist das am Ende der wichtigste Gedanke: Lernen muss sich nicht schwer anfühlen, um gut zu sein.

Wenn Kinder spielen dürfen, lachen, ausprobieren und auch mal scheitern und wieder weitermachen, entsteht etwas, das man nicht wirklich „trainieren“ kann: eine gute Haltung zum Lernen.

Und genau das ist aus meiner Sicht die beste Vorbereitung auf die Schule.

Nicht das perfekte Können.
Sondern dieses Gefühl:
Ich probiere das aus und es darf leicht sein.

Und vor allem genießt die Zeit vor der Einschulung soweit es eben geht und dabei hilft Spiele spielen enorm.

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